Die amerikanische Band Rise Against trat am Freitagabend auf der Weltbühne des Rock in Rio auf und war die dritte Attraktion des Abends. Sänger Tim McIllrath interagierte mit dem Publikum seit dem Eröffnungssong und fragte, ob alle ein gutes Gefühl bezüglich des Abends hätten. Die aus Chicago stammende Gruppe betrat die Bühne nach einem Feuerwerk und Videos auf der LED-Leinwand, die einen Teil der 41-jährigen Geschichte des Festivals zeigten.
McIllrath stellte sich dem Publikum vor mit den Worten "Wir sind Rise Against, aus Chicago! Wir sind von weit her gekommen", bevor er "Under the knife" spielte, das nach "Re-education (through labor)" kam, dem ersten Song der Show. Der Sänger unterbrach während der gesamten Vorstellung nicht den Dialog mit dem Publikum und lächelte hinter seinem charakteristischen Schnurrbärtchen.
Die Gitarren von McIllrath und Zach Blair klangen zunächst zurückhaltend, doch der Sound wurde zunehmend kraftvoller und erreichte seinen Höhepunkt, was die Begeisterung des anwesenden Publikums steigerte. Die Zuschauer sangen enthusiastisch die Refrains der Songs der Band mit.
Der Sänger kommentierte außerdem, dass die Band seit Jahren regelmäßig nach Brasilien kommt und dass die Konzerte immer großartig sind. Die Kritik hebt hervor, dass der bekümmerte Punk von Rise Against an diesem ersten Tag des Festivals ein gutes Publikum auf die Weltbühne zog.



