Der Verwalter von Norwegens Staatsfonds, die Norges Bank Investment Management, die 2,3 Billionen US-Dollar (11,7 Billionen Real) verwaltet, schlug eine umfassende Reform des Portfolios öffentlicher Anleihen der Institution vor. Die Änderung könnte zu einer Reduzierung von etwa 80 Milliarden US-Dollar im Engagement in US-Staatsanleihen führen, während der Fonds nach anderen Schuldtiteln sucht, um seine Renditen zu verbessern.
In einem am Dienstag an das norwegische Finanzministerium gesandten Brief empfahl die Norges Bank Investment Management, den Anteil von Staatsanleihen im Referenzindex für festverzinsliche Wertpapiere des Fonds von 70% auf 50% zu senken.
Laut Schätzungen der Financial Times würden die vorgeschlagenen Änderungen die Allokation des Fonds in Anleihen verschiedener Länder um etwa 106 Milliarden US-Dollar reduzieren, was eine erhebliche Verringerung des globalen Engagements in Staatsschulden darstellt.
Der Vorschlag erfolgt in einem Kontext der Suche nach größerer Diversifizierung und besseren Renditen, wobei der Fonds Alternativen zu traditionellen Staatsanleihen als Möglichkeit zur Optimierung seines Anlageportfolios in Betracht zieht.




