Die sechste Ausgabe der Nomaden-Weltpiele findet diese Woche in Kirgisistan statt, einem kleinen Land in Zentralasien. Die Veranstaltung, die als eine Art „Olympia" der nomadischen Völker gilt, kehrte in das Land zurück, in dem sie entstanden ist, wegen der Traditionen dieser Völker, die in Lagern leben, ohne sich an einem Ort niederzulassen, Traditionen, die bis heute lebendig geblieben sind.
Das Programm dieses Jahres umfasst mehr als 40 Sportarten, mit 3.000 Athleten aus 106 Ländern. Zu den ungewöhnlichsten Wettkämpfen gehören Falknerei, „Knochenbrechen", Bogenschießen während Pferderennen und sogar eine Art „Fußball", bei dem Teams um eine Ziege kämpfen. Alle Disziplinen sind kulturelle Ausdrucksformen ethnischer Gruppen, meist asiatischer Völker, unterteilt in Kategorien wie Ringen, Kraftwettbewerbe, Pferderennen, Bogenschießen, Denksportarten und Tierdressur.
Brasilien ist trotz der 14.000 Kilometer Entfernung zwischen dem Land und dem Wettbewerb bei der Veranstaltung vertreten. Die brasilianische Beteiligung zeigt die internationale Reichweite der Nomaden-Weltpiele, die 2026 ihre sechste Ausgabe erreichen werden.




