Die Staatsanwaltschaft legte Richterin María Tardón einen Bericht vor, in dem sie davon ausgeht, dass die Audiencia Nacional für die Untersuchung der Migrationskrise in Ceuta zuständig ist. Der Bericht begründet, dass die Audiencia Nacional den Fall übernehmen muss.
Dem Standpunkt der Staatsanwaltschaft zufolge fand ein wesentlicher Teil der Planungsphase, der Mobilisierung, der logistischen Koordinierung, der digitalen Verbreitung und einer möglichen strategischen Leitung auf marokkanischem Territorium statt. Dagegen erfolgten die materielle Ausführung der Handlung, das beabsichtigte Ergebnis und die relevantesten Auswirkungen auf spanischem Territorium.
Die den Medien übermittelte Pressemitteilung erläutert, dass diese territoriale Aufteilung der Tatsachen die Zuständigkeit der spanischen Justiz für den Fall rechtfertigt, da die bedeutendsten Auswirkungen der Migrationskrise auf spanischem Boden eintraten.




