Die Fitch-Agentur hat die Bewertung der portugiesischen Staatsverschuldung von 'A' auf 'A+' angehoben, eine Heraufstufung, die von Analysten bereits erwartet wurde, nachdem die Agentur im März den Ausblick von „stabil" auf „positiv" angehoben hatte. Der Ausblick ist nun von positiv auf stabil zurückgegangen.
Die Agentur begründete die Heraufstufung mit der Stärkung der öffentlichen Finanzen Portugals, einschließlich einer prognostizierten Reduktion der öffentlichen Verschuldung und erheblich stärkerer Haushaltssalden als die ihrer Vergleichsländer, gestützt durch ein starkes politisches Engagement für Haushaltsdisziplin.
Mit dieser Heraufstufung gleicht die Fitch das von der S&P vergebene Rating an, das die fünfte höchste Note auf der Skala beider Agenturen darstellt. Die Moody's vergibt weiterhin ein 'A3' für die portugiesische Staatsverschuldung, den siebthöchsten Wert ihres Bewertungssystems.
Die letzte Heraufstufung durch die Fitch erfolgte vor einem Jahr, als die Bewertung von 'A-' auf 'A' angehoben wurde, angetrieben durch die nachhaltige Reduzierung des Schuldenquotienten und das Wachstum der nationalen Wirtschaft. Bis zum Jahresende sind noch Bewertungen der DBRS am 13. November und der Moody's am 20. desselben Monats geplant.




