Das Versprechen des englischen Duos Nova Twins wurde in den ersten Sekunden ihres Auftritts auf der Rock in Rio World Stage am Freitagnachmittag erfüllt. Die Bandmitglieder, beschrieben als lebende Versionen der Bratz-Puppen, ließen das noch kleine Publikum mit der für das Eröffnungslied "Antagonist" aufgebauten Klangmauer staunen.
Anschließend legte die unzählige Amy Love die Gitarre beiseite und machte Rap in "Cleopatra", eine Mischung aus Pussycat Dolls und Rage Against The Machine, geleitet von dem mit Effekten überladenen Bass von Georgia South. Das akustische Pandemonium setzte sich durch "Taxi" fort und ließ in "Soprano" die Sinnlichkeit aus den Ritzen entweichen.
An diesem Punkt war es eine dieser Shows, bei denen sich das Publikum fragte: Was ist das? Mutierter Heavy Metal? Punks R&B? Apokalyptischer Pop? Die Kondensation einer völlig verrückten Streaming-Playlist? All das und noch viel mehr.




