Das Projekt eines Unterseekabels für Energie zwischen Portugal und Marokko könnte nur mit privater oder europäischer Finanzierung voranschreiten. Dies war eine der im Rahmen der Diskussion über die Notwendigkeit der Diversifizierung der Energiequellen Portugals genannten Bedingungen.
Maria da Graça Carvalho erkannte öffentlich die Notwendigkeit an, dass Portugal eine energetische Alternative haben muss, um Situationen wie dem „Stromausfall" zu begegnen, der im April vergangenen Jahres verzeichnet wurde. Dieser Blackout dürfte die portugiesischen Behörden auf die Verwundbarkeit des Landes in Bezug auf die Energiesicherheit aufmerksam gemacht haben.
Das Unterseekabel zwischen den beiden Ländern würde eine strategische Lösung zur Stärkung der Interkonnektivitätskapazität der Iberischen Halbinsel darstellen. Die Verbindung würde den Import von Energie aus anderen Quellen und Märkten ermöglichen und die Abhängigkeit von einem einzigen Energiemodell verringern.
Die Frage der Finanzierung stellt sich als zentrale Herausforderung für die Verwirklichung des Projekts heraus, da kein direktes öffentliches Finanzamiento vorgesehen ist. Die Beteiligung privater Investoren oder europäischer Fonds wird somit unerlässlich, damit die Infrastruktur gebaut und betrieben werden kann.




