Die Ratingagentur Fitch hat diese Woche das Rating von Portugal von 'A' auf 'A+' angehoben, mit stabilem Ausblick. Diese Verbesserung erfolgt, nachdem Fitch die Perspektive von stabil auf positiv in der Bewertung vom 6. März geändert und damals das Rating unverändert gelassen hatte. Im September 2025 hatte die Agentur die Staatsbewertung Portugals bereits von 'A-' auf 'A' angehoben.
In der letzten detaillierten Bewertung schätzte Fitch, dass die portugiesische Wirtschaft in diesem Jahr um 2% wachsen und sich bis 2027 auf 1,8% verlangsamen würde, wobei Konsum und Investitionen die Hauptantriebsfaktoren seien. Die Agentur prognostizierte zudem ein Defizit von 0,8% des BIP, das sie mit den Ausgaben für die Stürme und den Wiederaufbau begründete.
Ende August hob Fitch Portugal, Griechenland und Zypern als "Lektion" für andere europäische Länder hervor und betonte die positive Entwicklung bei der Kontrolle der öffentlichen Finanzen und der starken Reduzierung der Verschuldung seit der Staatsschuldenkrise. Im selben Monat behielt die Standard & Poor's die portugiesische Bewertung bei 'A+' mit positivem Ausblick bei.
Die nächsten Bewertungen der wichtigsten Ratingagenturen sind für November geplant, mit der DBRS am 13. November und Moody's am 20. November, was die letzten Bewertungen des Jahres durch die Ratingagenturen darstellt.




