Der Regisseur und Drehbuchautor Paul Schrader gibt offen zu, dass die meisten seiner Filme, beginnend mit "Taxi Driver" (1976), derselben Erzählstruktur folgen. Seiner Meinung nach handeln diese Filme "von einer isolierten Person, die von einer Verfehlung gepeinigt wird, die sie in der Vergangenheit begangen hat, und die in ihrem Beruf Zuflucht findet, bis das Auftreten eines unvorhergesehenen Ereignisses ihr Leben auf den Kopf stellt".
Der Artikel behandelt die Themen Schuld, Vergebung und Erlösung, die Schrader häufig in seinen Werken erforscht. Den Regisseur stört es nicht, dass man ihm sagt, dass er immer dieselbe Geschichte erzählt, oder Variationen davon, und er bekennt sich öffentlich zu diesem Merkmal seines kreativen Schaffens.
Diese Beschreibung gilt auch für seinen 25. Film, "Basics of Philosophy", den Schrader inszeniert und geschrieben hat. Der Film wurde auf dem Filmfestival von Venedig (Mostra di Venezia) vorgestellt, wo er seine offizielle Premiere hatte.




