Lulas Verbündete setzen sich für die Benennung des amtierenden Gouverneurs von Rio de Janeiro, Ricardo Couto, für die am Obersten Gerichtshof (STF) freigewordene Stelle ein. Der Vorschlag entstand als Möglichkeit, einen Namen außerhalb von Lulas engstem Kreis und im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Korruption zu präsentieren, um ein politisches Zeichen angesichts der im Gericht entstandenen Krise zu setzen.
Die Einschätzung der Verbündeten ist, dass eine Antwort erforderlich ist nach der Veröffentlichung von Nachrichten, die die Nähe zwischen Daniel Vorcaro von der Banco Master und Minister Alexandre de Moraes aufzeigten, was Misstrauen und institutionellen Schaden verursachte.
Der Oberste Gerichtshof hat seit Oktober 2025 einen freien Sitz, als Luís Roberto Barroso vorzeitige Pensionierung ankündigte und das Gericht verließ. Lula hatte zunächst den Leiter der Generalstaatsanwaltschaft, Jorge Messias, einen engen Verbündeten, benannt, jedoch wurde der Name vom Senat abgelehnt, was eine historische Niederlage für den Präsidenten der Republik darstellte.
Die Einschätzung von Lulas engen Verbündeten ist, dass der Petrobrás-Präsident ein Zeichen in einer Zeit des Misstrauens und der Erschöpfung setzen muss, und die Wahl eines mit dem Kampf gegen die Korruption verbundenen Namens könnte helfen, das institutionelle Vertrauen wiederherzustellen.




