Die offiziellen Daten des Jahresberichts für innere Sicherheit (RASI), der Pordata und des INE widersprechen den Behauptungen der Partei Chega über eine angebliche Auflösung der öffentlichen Ordnung in Portugal. Ein Parlamentarier der Partei von André Ventura erklärte kürzlich, dass es im Land immer mehr „Menschen mit durchgeschnittener Kehle" gebe, eine Behauptung, die mit den technischen Zahlen der Polizeikräfte kollidiert.
Im Jahr 2024 registrierten die Polizeikräfte 354.878 strafrechtliche Anzeigen, was einen Rückgang von 4,6% gegenüber den 371.995 im Jahr 2023 erfassten Straftaten darstellt. Die Gewalt- und Schwerkriminalität blieb bei 14.398 Fällen, ein Wert, der dem aus dem Jahr 2019 entspricht, dem Zeitraum vor der Pandemie. Der historische Vergleich ist noch aufschlussreicher: Die Wohnungseinbrüche mit Aufbruch gingen von 16.186 Fällen im Jahr 2015 auf 7.881 im Jahr 2024 zurück, und die Taschendiebstähle sanken von 14.443 auf 6.919 im gleichen Zeitraum.
Bei den Tötungsdelikten verzeichnete Portugal 89 Fälle im Jahr 2024, davon 23 im Kontext häuslicher Gewalt, und blieb damit unter einem Tötungsdelikt pro 100.000 Einwohnern. Mehr als 65% der bei den Behörden eingereichten Beschwerden betreffen Eigentumsdelikte ohne direkte Gewalt und Computerbetrug, was darauf hindeutet, dass die Kriminalität im Land von distance-basierten Eigentumsdelikten dominiert wird.
Die Schwankungen in




