Das Lieferantenmanagement wird für Unternehmen, die ihre Geschäfte schützen wollen, zur strategischen Priorität. Laut einer Studie des McKinsey Global Institute gibt fast die Hälfte der Supply-Chain-Führungskräfte an, keine Sichtbarkeit über Risiken zu haben, die über ihre direkten Lieferanten hinausgehen. Die Studie zeigt auch, dass Störungen in der Lieferkette bis zu 45 % des jährlichen Gewinns eines Unternehmens über ein Jahrzehnt hinweg kosten können.
In Brasilien gewinnt das Thema angesichts der in der Gesetzgebung vorgesehenen Fälle der gemeinsamen Haftung an Komplexität. Je nach Situation kann das beauftragende Unternehmen zusammen mit dem Lieferanten für bestimmte Mängel haften. Das bedeutet, dass die Wahl des falschen Lieferanten Konsequenzen haben kann, die über den finanziellen Schaden hinausgehen.
Deshalb hat es sich vom rein operativen Aufgabenbereich gelöst und ist Teil der Geschäftsschutzstrategie geworden, Partner zu kennen, Risiken zu bewerten und deren Compliance zu überwachen. Die Einhaltung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) ist bei dieser Bewertung unerlässlich geworden.
In diesem Kontext entsteht Greenlegis, eine GRC-Plattform (Governance, Risiken und Compliance) mit mehr als zehn Jahren Markterfahrung. Die Plattform bietet Tools zur Integration von Einkauf und ESG-Compliance und unterstützt Unternehmen bei der Verwaltung und Überwachung ihrer Lieferanten.




