Der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir präsentierte einen Sieben-Jahres-Plan zur Entfernung der gesamten Bevölkerung Gazas aus dem Territorium. Ben-Gvir ist Mitglied der rechtsextremen Partei „Jüdische Macht".
Der von Ben-Gvir vorgeschlagene Plan basiert auf der sogenannten „freiwilligen Auswanderung", das heißt der Idee, die Bewohner Gazas zu ermutigen, die Region über einen Zeitraum von sieben Jahren nach eigenem Willen zu verlassen.
Der Vorschlag von Ben-Gvir entsteht inmitten des Konflikts in Gaza, der sich seit den Angriffen vom 7. Oktober 2023 durch die Hamas gegen Israel intensiviert hat. Die israelische Offensive im Gazastreifen hat bereits Zehntausende Tote gefordert und die Mehrheit der gazanischen Bevölkerung vertrieben.
Sollte der Plan umgesetzt werden, würde er eine drastische Veränderung der Demografie Gazas darstellen, einem Territorium, in dem ungefähr 2,3 Millionen Menschen leben, und wurde international weitgehend als Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilt.



