Die Portugiesische Kommunistische Partei (PCP) hielt die vom Ministerrat angekündigte Erhöhung des Kraftstoffrabatts für unzureichend. Paulo Raimundo, der Parteivorsitzende, beschuldigte die Regierung, keinen Mut zu zeigen, die Kraftstoffpreise zu stoppen, die weiterhin erheblich auf den Budgets portugiesischer Familien lasten.
Der PCP vertritt die Ansicht, dass die Beteiligung des Staates an Galp als Instrument zur Druckausübung auf das Unternehmen genutzt werden sollte, um die Preise für die Verbraucher zu senken. Der Position der Partei zufolge sollte der Staat seine Aktionärsposition nutzen, um die Preisentscheidungen des Mineralölunternehmens zu beeinflussen.
Paulo Raimundo betonte, dass die vom Ministerrat ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen, um der Lebenshaltungskostenkrise zu begegnen, die die Portugiesen betrifft. Die Partei beharrt auf ihrer Forderung nach robusteren Eingriffen in den Energiesektor.




