Die Gewerkschaft der Pflegekräfte äußerte Kritik am neuen globalen Referenzrahmen des Nationalen Gesundheitsdienstes. Die Hauptbeschwerde bezieht sich auf die dem Personalwachstum auferlegte Begrenzung, die eine maximale Erhöhung von nur 1,4% vorsieht.
Den vom Syndikat vorgelegten Daten zufolge macht diese budgetäre Einschränkung das Eintreten von etwa 3.000 neuen Pflegekräften in den SNS unmöglich. Diese Begrenzung erfolgt in einem Kontext, in dem Pflegefachkräfte wiederholt auf die Notwendigkeit hingewiesen haben, die menschlichen Ressourcen im Gesundheitssektor zu stärken.
Die Position des Syndikats folgt auf die Veröffentlichung des neuen Referenzrahmens, der die Regeln für die Einstellung von Personal in den SNS-Institutionen festlegt. Die Pflegekräfte sind der Ansicht, dass diese Maßnahme nicht auf die tatsächlichen Bedürfnisse der portugiesischen Gesundheitsdienste eingeht.
Der Konflikt zwischen den Forderungen der Pflegekräfte und den vom neuen Rahmen auferlegten budgetären Einschränkungen erzeugt weiterhin Spannungen zwischen dem Syndikat und den Gesundheitsbehörden und stellt eine der bleibenden Herausforderungen bei der Verwaltung der menschlichen Ressourcen des Nationalen Gesundheitsdienstes dar.




