Bill Gates verriet, dass er für seine drei Kinder – Jennifer, Rory und Phoebe Gates – die Regel aufgestellt hatte, dass keines von ihnen vor dem 14. Lebensjahr ein Handy haben durfte. Diese Entscheidung wurde im Artikel als „streng" beschrieben und steht im Gegensatz zur Realität vieler Familien, in denen das erste Smartphone immer früher Einzug hält.
Die Regel bedeutete kein vollständiges Verbot von Technologie im Haus. Die Familie Gates legte Grenzen für die Nutzung der Geräte fest und versuchte zu erkennen, wenn die Bildschirmzeit übermäßig wurde. Es gab auch bestimmte Zeiten, in denen Handys nicht erlaubt waren, wie während der Mahlzeiten am Tisch.
Experten, die im Artikel zitiert werden, betonen, dass bei der Entscheidung, einem Kind ein Handy zu geben, nicht nur das Alter, sondern auch die Reife und die Fähigkeit, Regeln einzuhalten, berücksichtigt werden sollten. Auch der individuelle Bedarf jedes Kindes sollte berücksichtigt werden, zum Beispiel ob es alleine unterwegs ist. Wichtiger als die Übergabe eines Smartphones, so die Experten, ist es, im Voraus Regeln für Zeiten, Apps, soziale Medien und Bildschirmzeit festzulegen.
Die Position von Bill Gates stellte keine Ablehnung der Technologie dar, sondern vielmehr die Absicht, klare Grenzen zu setzen und die Geräte schrittweise in das Leben seiner Kinder einzuführen, anstatt ihnen von klein auf einen regelfreien Zugang zu gewähren. Der Artikel weist darauf hin, dass die Erfahrung des Microsoft-Gründers zeigt, dass selbst eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Technologiebranche es für wichtig hielt, für die eigenen Kinder eine klare Grenze zu ziehen.




