Öffentlicher Wettbewerb für institutionelle Werbung in Famalicão wegen Ausschluss eines der Radiosender der Gemeinde zur ERC gebrachtFoto von Following NYC auf Pexels
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Öffentlicher Wettbewerb für institutionelle Werbung in Famalicão wegen Ausschluss eines der Radiosender der Gemeinde zur ERC gebracht

Jornal Opinião Pública (Vila Nova de Famalicão)4. September 2026 um 20:43

Die Editave Multimédia hat eine formelle Beschwerde beim Regulierungsrat der ERC gegen die Gemeinde Vila Nova de Famalicão eingereicht und wirft der Stadtverwaltung vor, eine öffentliche Ausschreibung über 210.000 Euro zugunsten eines Radiobetreibers und zur automatischen Blockierung des anderen entworfen zu haben. Das Unternehmen, Eigentümer von Fama Rádio, Famatv und der digitalen Zeitung Opinião Pública, behauptet, dass das Verfahren unter „diskriminierender Gestaltung" leidet und den lokalen Markt schwer verzerrt.

Die Ausschreibung, gestern im Diário da República veröffentlicht, sieht den Erwerb von Werbedienstleistungen für einen Zeitraum von 20 Monaten vor, aufgeteilt in zwei Lose mit einer Obergrenze von jeweils 105.000 Euro. Im Los 2 schränkt die gleichzeitige Anforderung von lokalem Radio und gedruckter/digitaler Zeitung die Förderfähigkeit auf einen einzigen Betreiber in der Gemeinde ein — die Rádio Cidade Hoje und die entsprechende Jornal Cidade Hoje. Im Los 1 schließt die Verpflichtung, Radio und digitales Fernsehen mit einem Printmedienträger zu kombinieren, die Fama Rádio und Famatv aus, da die Editave-Gruppe seit etwa sechs Monaten keine Printausgabe mehr hat.

Editave spricht von einer „Marktblockade in zwei Schritten": Zunächst soll die Stadtverwaltung öffentliche Gelder verwendet haben, um ein gedrucktes Gemeindebulletin in 61.750 Exemplaren zu erstellen, das die kommerzielle Lebensfähigkeit unabhängiger gedruckter Zeitungen zerstört hat; zweitens nutzt sie das Fehlen einer unabhängigen gedruckten Zeitung als rechtlichen Vorwand in der Ausschreibung, um die Tür zur institutionellen Werbung für Radio und Fernsehen der betroffenen Gruppe zu schließen.

Zusätzlich zur Beschwerde beim Medienregulator hat das Unternehmen eine Darstellung von Fehlern und Auslass

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