Die Europäische Union hat formell alle Pläne abgelehnt, die auf die erzwungene Umsiedlung oder Vertreibung von Palästinensern aus dem Gazastreifen abzielen. Die Position wurde vom Sprecher der Europäischen Kommission für Außenbeziehungen, Christian Wigand, zum Ausdruck gebracht, der Initiativen, die zu demografischen oder territorialen Veränderungen im palästinensischen Gebiet führen könnten, entschieden zurückwies.
Laut Wigands Erklärung lehnt die EU "jeden Versuch ab, demografische oder territoriale Veränderungen im Gazastreifen zu fördern". Diese Position ergibt sich vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über mögliche Pläne, Palästinenser außerhalb des Gebiets umzusiedeln.
Die Haltung der Europäischen Union spiegelt ihre konsequente Ablehnung von Politiken wider, die die demografische Zusammensetzung oder den territorialen Status von Gaza verändern könnten, und bleibt im Einklang mit dem Völkerrecht und den Resolutionen der Vereinten Nationen zur Palästinenserfrage.




