Der Präsident des Obersten Bundesgerichtshofs (STF), Edson Fachin, erklärte, dass das Gericht keine "Abkürzungen" angesichts der Anschuldigungen zwischen Ministern geben wird, die Minister André Mendonça betreffen. Die Erklärung wurde inmitten einer internen Krise im Gericht abgegeben.
Fachin setzte eine Frist von fünf Tagen fest, innerhalb derer interessierte Parteien Stellungnahmen zu den Anschuldigungen gegen Mendonça vorlegen sollen. Das Ziel ist, dass die Fakten mit voller Legalität und Transparenz untersucht werden.
Die Krise im STF gewann an Stärke nach den wechselseitigen Anschuldigungen zwischen den Ministern, was Spannungen in der höchsten Instanz der brasilianischen Judikative erzeugte. Die Situation erfordert eine sorgfältige Untersuchung der internen Verfahren des Gerichts.
Der Präsident des Gerichtshofs betonte, dass alle Maßnahmen im Rahmen des ordentlichen Rechtsverfahrens getroffen werden, ohne Abkürzungen oder Änderungen an den festgelegten Verfahren, wodurch die Integrität der Untersuchungen in diesem Fall gewährleistet wird.




