Die Umweltministerin, Maria da Graça Carvalho, sandte einen Brief an die ERSE (Entidade Reguladora dos Serviços Energéticos – Regulierungsbehörde für Energiedienstleistungen), in dem sie diese Regulierungsbehörde bat, eine stärkere Kontrolle über die Tankstellen zu haben. Der Brief kommt in einem Kontext der Besorgnis über den Mangel an Transparenz auf dem Treibstoffmarkt.
In der an die ERSE gesandten Mitteilung bat Maria da Graça Carvalho darum, dass die Regulierungsbehörde die Tankstellen „im Griff" hat, das heißt, dass sie eine strengere Aufsicht über die Tätigkeit dieser Unternehmen auf dem portugiesischen Markt ausübt.
Die ERSE betonte die Notwendigkeit, mehr Transparenz in dem Sektor umzusetzen, und vertrat die Ansicht, dass die Öffentlichkeit über die Bildung der Treibstoffpreise informiert werden sollte. Diese Position spiegelt eine wachsende Besorgnis darüber wider, wie die Preise festgelegt und den Verbrauchern mitgeteilt werden.
Die Regulierungsbehörde bat die Regierung außerdem um Befugnisse, um diejenigen zu bestrafen, die gegen die Gesetzgebung des Treibstoffsektors verstoßen. Das heißt, die ERSE möchte die Befugnis haben, Sanktionen gegen Tankstellen zu verhängen, die die festgelegten Regeln nicht einhalten, und damit ihre Überwachungs- und Regulierungskapazität des Marktes stärken.




