Die Regierung von Giorgia Meloni trat am Freitag als die am längsten regierende der letzten 80 Jahre der Italienischen Republik in die Geschichte ein. Die Ministerpräsidentin feierte diesen Meilenstein und schrieb den Rekord dem Zusammenhalt der rechten Koalition zu, die die Regierung stützt.
Der Meilenstein brachte jedoch nicht die Kritik der italienischen Opposition zum Schweigen. Die Oppositionsparteien bezeichneten die vier Regierungsjahre als vergeudete Zeit und stellten sich damit gegen die Erfolgsnarrative der Ministerpräsidentin.
Der Rekord der Regierungsbeständigkeit stellt ein bedeutendes Ereignis im jüngsten italienischen politischen Kontext dar, wenn man bedenkt, dass keine Regierung seit der Nachkriegszeit es geschafft hat, so lange ununterbrochen an der Macht zu bleiben.



