Premierminister António Costa betrachtete die vom Chega genehmigte Motion als "Theater ohne Konsequenzen" und betonte, dass die Motion keine praktische Auswirkung auf das Funktionieren der Exekutive hatte. Die Position der Regierung entstand als Reaktion auf die politischen Entwicklungen rund um die Partei Chega.
António Leitão Amaro, Mitglied der Exekutive, versicherte, dass die Regierung weiterhin keine bevorzugten Partner bei den Verhandlungen über Gesetzesvorlagen haben wird. Diese Position verstärkt die von der Exekutive verfolgte Linie, keine bevorzugten Vereinbarungen mit irgendeiner Oppositionspartei einzugehen.
Die vom Chega genehmigte Motion löste erhebliche politische Reaktionen aus, obwohl die Regierung ihre tatsächliche Bedeutung herunterspielte. Die Exekutive behält ihre unabhängige Haltung in den Beziehungen zu den Parteien der Nationalversammlung bei.
Der Premierminister betonte, dass die Regierung ihre Arbeit gemäß ihrer festgelegten Richtung fortsetzen wird, ohne von dieser Motion beeinflusst zu werden. Die Ansicht des Ministerrates ist, dass solche politischen Manöver die Arbeitsweise der Regierung in Bezug auf die Gesetzgebung nicht verändern werden.




