Die 26-jährige Professorin Giulia Silva de Araújo starb, nachdem sie zweimal am selben Tag medizinische Hilfe in Anspruch genommen hatte. Sie war in einem öffentlichen Wettbewerb für Geschichte als Lehrerin im staatlichen Schulsystem von Rio de Janeiro zugelassen worden und wartete auf ihre Ernennung, um mit dem Unterrichten zu beginnen.
Giulia wurde von der Bundesuniversität Rio de Janeiro (UFRJ) für ihre Abschlussarbeit im Bereich Sonderpädagogik und Innovation ausgezeichnet. Die Arbeit hatte das Thema Geschichtsunterricht zum Inhalt. Die Abschlusszeremonie findet an diesem Samstag (5.) statt, und die für die Abschlussarbeit verantwortliche Gruppe wird um 15 Uhr präsentieren.
Der Erfolg ereignet sich wenige Tage nach dem Tod von Giulia und wird von der Familie mit Emotionen und Trauer aufgenommen. Laut ihrer Schwester Fabiane Bezerra wusste Giulia bereits, dass sie ausgezeichnet worden war, bereitete aber eine Überraschung für die Familienangehörigen vor.
Fabiane erzählt, dass ihre Schwester nicht besonders an Festen interessiert war und sogar ihre eigene Abschlussfeier abgelehnt hatte. Die Schwester glaubt, dass die Arbeit etwas Wundervolles gewesen sein muss, da Giulia keine Feste mochte und trotz der Beharrlichkeit der Mutter keine Abschlusszeremonie machen wollte.




