Die Vereinten Nationen haben einen Nothilfe-Appell von 42,6 Millionen Euro zur Bewältigung der humanitären Krise in Nepal gestartet. Die Kampagne ist auf vier Monate angelegt und zielt darauf ab, den von verheerenden Überschwemmungen betroffenen Bevölkerungen Hilfe zu leisten.
Das Hauptziel ist es, mehr als 84.000 Menschen zu helfen, die von diesen Naturkatastrophen schwer betroffen sind. Die durch diesen Appell geleistete Hilfe soll grundlegende Bedürfnisse wie Ernährung, Unterkunft, Gesundheitsversorgung und sauberes Trinkwasser abdecken.
Die tödlichen Überschwemmungen ereigneten sich am 26. August und betrafen sowohl Nepal als auch die Region Tibet. Die offizielle Bilanz weist mehr als 1.300 bestätigte Tote und etwa 5.400 noch vermisste Personen infolge dieser Überschwemmungen aus.
Das Ausmaß der Katastrophe und die hohe Zahl der Vermissten machen dies zu einer der schlimmsten Naturkatastrophen, die die Region seit Jahrzehnten heimsucht, was die dringende Notwendigkeit internationaler Finanzierung zur Unterstützung der Hilfs- und Wiederaufbaubemühungen rechtfertigt.




