Airbus Spanien kündigte am Freitag, den 4. September, an, dass das Unternehmen und die Gewerkschaftsvertreter der ATP, COO, SIPA und UGT, die 88 % der Arbeitnehmer vertreten, einen vom Ministerium für Industrie vermittelten Einigungsvorschlag erreicht haben. Das Memorandum ermöglicht die notwendige Konsensfindung, um den Vorschlag einer Urabstimmung unter allen Mitarbeitern zu unterbreiten.
Das Treffen wurde vom spanischen Minister für Industrie und Tourismus, Jordi Hereu, im Ministeriumssitz einberufen. Die Vereinbarung kommt nach dem Abschluss der zweiten Vermittlungssitzung beim Gemeinsamen Tariflichen Mediations- und Schiedsdienst (SIMA) am Donnerstag zustande. Das Ziel ist, dass die Arbeitnehmer Zeit haben, den Inhalt des Vorschlags vor der Abstimmung zu verstehen.
Der Vereinbarungsvorschlag definiert eine ausgewogene Lösung für den Konflikt, die es ermöglicht, die Stabilität des Unternehmens, das Wohlbefinden und die Sicherheit aller Mitarbeiter sowie die Zukunft der industriellen Tätigkeit in Spanien zu schützen. Airbus erklärte, dass der Vorschlag abschließende Verbesserungen und spezifische Klarstellungen enthält, die die Bedingungen verbessern und gleichzeitig sicherstellen, dass Airbus in Spanien eine starke und wettbewerbsfähige Position behält.
Der Streik bei Airbus Spanien begann am 1. Juli, wobei Kürzungen bei der Telearbeit und der Kaufkraftverlust die Hauptfaktoren des Konflikts waren. Die CGT und die UTIL nahmen nicht an dem Treffen teil und warfen der Regierung vor, die Arbeitnehmer zu verraten. Die Beraterin Rocío Blanco warnte, dass der Streik schwerwiegende Folgen für die Beschäftigung




