Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, identifizierte zwei verdächtige Agenten, die in eine Schießerei zwischen Mitgliedern des SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine) und des GUR (Hauptdirektion für Geheimdienst) in Kiew verwickelt waren. Der Vorfall erzeugte große Spannungen zwischen den beiden wichtigsten Geheimdiensten des Landes.
Als Reaktion auf den Vorfall kündigte Selenskyj die Entlassung der Vizechefs sowohl des SBU als auch des GUR an, in einem Versuch, disziplinarische Maßnahmen angesichts dessen zu demonstrieren, was er als inakzeptable Situation zwischen Behörden betrachtete, die zusammenarbeiten sollten.
Die an der Schießerei beteiligten Agenten wurden unter gerichtlicher Aufsicht freigelassen, was bedeutet, dass sie Überwachungsmaßnahmen unterlagen, während die rechtlichen Verfahren liefen.
Die Untersuchung der vollständigen Umstände des Vorfalls wird fortgesetzt, wobei die Behörden versuchen, die Gründe für die bewaffnete Konfrontation zwischen Mitgliedern zweier Einheiten zu klären, die theoretisch zusammenarbeiten sollten, um die nationalen Interessen der Ukraine zu verteidigen.



