Der gravierende und anhaltende Personalmangel belastet das Justizsystem im Gerichtsbezirk Portalegre stark. Helder Cordeiro, koordinierender Generalstaatsanwalt des Bezirks, warnte vor dieser Situation während der Amtseinführungszeremonie neuer Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft im Justizpalast von Portalegre. Der Verantwortliche beschrieb, wie unterbesetzte Gerichtsschreiberien Tausende von Verfahren bewältigen, was zu einer Häufung von Aufgaben und einem hohen psychischen Druck auf die Fachleute führt, um keine Fristen zu versäumen. Nach Aussage des Richters ist die Fortführung der Arbeiten ausschließlich dem Opfer und der außerordentlichen Widerstandsfähigkeit der Arbeitnehmer zu verdanken.
Angesichts des Mangels an menschlichen Ressourcen und der Abwesenheit sofortiger Lösungen setzte sich Helder Cordeiro für technologische Modernisierung, die Digitalisierung von Verfahren und den Einsatz von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz als strategische Prioritäten ein. Das Ziel besteht darin, sich wiederholende Verwaltungsaufgaben zu automatisieren und Verfahren zu vereinfachen, um Richter und Justizbeamte für die juristische Analyse und den direkten Kontakt mit den Bürgern freizustellen. Der Koordinator versicherte, dass die KI nicht dazu dient, Menschen zu ersetzen, sondern vielmehr als Werkzeug zum Schutz der Arbeitnehmer vor übermäßiger Bürokratielast fungieren soll.
Den neuen Richtern versprach Helder Cordeiro eine flexible, transparente und humanisierte Verwaltung und garantierte, dass er weiterhin eine Verstärkung der Personaldecke bei den höheren Stellen und beim Justizministerium fordern wird. Der Verantwortliche erklärte, dass er den Bedarf der Region mit genauen Daten begründen werde und Ressourcen fordere, die es ermöglichen, die im Betrieb der Gerichte von Portalegre festgestellten Mängel zu beheben.




