Die Gemeinde Sousel wird die öffentliche Diskussion zur 1. Änderung der 1. Revision des Flächennutzungsplans eröffnen, ein Verfahren, das einstimmig vom Gemeindevorstand in der Sitzung vom 26. August genehmigt und durch einen im Diário da República am 2. September veröffentlichten Beschluss formalisiert wurde. Die Änderung des PDM steht im Zusammenhang mit der Errichtung einer industriellen Biomethanproduktionsanlage in der Gemeinde, mit einer geschätzten Investition von 50 Millionen Euro.
Die Phase der öffentlichen Beteiligung wird 30 Werktage dauern, während derer die Beteiligten den Vorschlag einsehen und Einwände, Bemerkungen oder Vorschläge vorbringen können. Die Gemeindedokumentation identifiziert ein 7.610 Quadratmeter großes Gebiet westlich von Sousel an der EM372, das als Fläche für die Nutzung von Energie- und Georessourcen klassifiziert ist, dessen Ausschluss aus der Nacionalen Landwirtschaftsreserve mit der Notwendigkeit begründet wird, die Errichtung der industriellen Anlage zu ermöglichen.
Das Projekt wird von RegaAlentejo, Lda. gefördert und hat zwischen Januar und Februar 2026 bereits eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchlaufen, im Rahmen der Regime zur Umweltverträglichkeitsprüfung und zur integrierten Vermeidung und Kontrolle der Umweltverschmutzung. Laut dem Gemeinderatsmitglied António Dâmaso soll die Anlage 20 direkte Arbeitsplätze schaffen und, falls das PDM-Verfahren wie vorgesehen verläuft, könnte der Bau Anfang 2027 beginnen.
Die Anlage wird tierische Abwässer von Rindern, Schweinen, Schafen und Pferden als Rohmaterial verwenden, die einem anaeroben Vergärungsprozess zur Biogasproduktion und anschließend zur Biomethanproduktion unterzogen werden. Das erzeugte erneuerbare Gas wird in das nationale Erdgastransportnetz eingespeist, und aus dem Prozess resultiert auch hygienisierter G




