Eine von GLOBO und TV Globo beauftragte Quaest-Umfrage zeigt, dass 37 % der brasilianischen Wähler angeben, „weniger" für Kandidaten stimmen zu wollen, die bei Wahldebatten fehlen. Die Erhebung wurde zwischen dem 30. August und dem 1. September mit mehr als 2.000 Interviews in ganz Brasilien durchgeführt und ist beim Wahlgericht unter dem Protokoll BR-07065/2026 registriert, mit einer Fehlerquote von zwei Prozentpunkten.
Der Einfluss der Abwesenheit bei Debatten betrifft vor allem die Wähler, die sich als „unabhängig" identifizieren, das heißt jene, die sich weder als links noch als rechts definieren. Diese Gruppe gilt als strategisch bei der Präsidentschaftswahl in diesem Jahr und ist ein Schlüsselsektor für das Wahlergebnis.
Laut der Umfrage gaben 57 % der Befragten an, dass die Abwesenheit von Kandidaten bei Debatten „die Wahlentscheidung nicht beeinflusst". Weitere 3 % sagten, sie wollten „mehr" für Kandidaten stimmen, die fehlen, während 3 % die Frage nicht beantworten konnten oder wollten.




