Der Unternehmensverband der Region Coimbra (NERC) hat heute Besorgnis über den Anstieg der Kraftstoffpreise geäußert und die Regierung aufgefordert, außerordentliche Maßnahmen zu ergreifen, die die Auswirkungen auf Unternehmen und Familien verringern. Der Verband ist der Ansicht, dass die Preisentwicklung bereits eine sektorübergreifende Bedrohung für die Wirtschaftstätigkeit darstellt, in einem Kontext der Aufwertung des Erdöls und des Drucks auf die Energiemärkte.
Der NERC warnte, dass der Anstieg der Kraftstoffpreise Auswirkungen auf die Arbeitswege der Arbeitnehmer, den Warentransport, die Logistik, den öffentlichen Nahverkehr und die Endpreise für Waren und Dienstleistungen hat, mit besonderen Auswirkungen auf den Lebensmittelkorb aufgrund der Abhängigkeit vom Straßentransport. Der Verband warnte auch vor den Folgen für Unternehmen in den Sektoren Industrie, Bauwesen, Landwirtschaft, Transport, Logistik, Handel und Dienstleistungen und war der Ansicht, dass ein anhaltender Preisanstieg die Margen verringern, Investitionen gefährden und in schwerwiegenderen Fällen Arbeitsplätze gefährden könnte.
Zu den vom NERC vorgeschlagenen Maßnahmen gehören eine erhebliche Senkung der Steuerbelastung auf Kraftstoffe, Unterstützung für die Sektoren, die am stärksten den Transport- und Energiekosten ausgesetzt sind, Maßnahmen zur Mobilität der Arbeitnehmer und Lösungen zur Vermeidung einer Verschärfung der Logistikkosten und der Preise für Grundgüter. Der Verband vertrat die Ansicht, dass eine ausschließlich auf punktuelle Maßnahmen oder Maßnahmen mit geringer Wirkung beschränkte Reaktion nicht ausreicht, und setzte sich für ein dringendes Eingreifen ein, solange die Preisinstabilität anhält.
Der NERC richtete eine klare Warnung an die Regierung und erklärte, dass die portugiesische Wirtschaft nicht abwarten kann, bis sich diese Eskalation verschlechtert, um dann Maßnahmen zu ergreifen. Der Verband setzte sich auch für einen ständigen Dialog zwischen der Regierung und den repräsentativen Unternehmensstrukturen ein.




