Die Bundesregierung kündigte am Donnerstag (3. August) das Ende der langen Warteschlange für die Bearbeitung von Leistungen des Instituto Nacional do Seguro Social (INSS) im ganzen Land an. Der Ausdruck „Service ohne Warteschlange" bedeutet nicht, dass alle ausstehenden Anträge bearbeitet wurden, sondern vielmehr, dass das INSS mehr Anträge abschließt als es monatlich erhält und dass der Gesamtbestand an laufenden Verfahren geringer ist als die Anzahl der in einem einzigen Monat eingegangenen neuen Anträge.
Im spezifischen Fall des Bundesstaates Rio de Janeiro ist die Warteschlange für den INSS-Service seit Januar dieses Jahres um 59% gesunken, von 184.898 Verfahren im ersten Monat des Jahres 2026 auf 75.471 im August. Nach offiziellen Angaben beträgt derzeit die durchschnittliche Bearbeitungszeit für die Versicherten in Rio 27 Tage.
Was die Warteschlange für ärztliche Untersuchungen betrifft, teilt das INSS von Rio mit, dass diese im August 2023 38 Tage betrug. Im August dieses Jahres wurde die Zahl erheblich reduziert, was eine Verbesserung des Service für die Leistungsempfänger zeigt.




