Der Gaza-Streifen sieht sich mit einer neuen Bedrohung für die Sicherheit der Binnenvertriebenen konfrontiert, da Kobras und Skorpione in die Zelte eindringen und die Ruheplätze der vertriebenen Bevölkerung gefährden. Diese Situation stellt ein zusätzliches Problem für die Menschen dar, die bereits aufgrund des Konflikts aus ihren Häusern fliehen mussten.
Hassan Al-Samiri ist einer der Vertriebenen, der in den Osten von Deir al-Balah im Zentrum des Gaza-Streifens fliehen musste. Dieser Mann berichtet, dass die Präsenz von Kobras und Skorpionen in der Nähe seines Zeltes häufig geworden ist und eine Umgebung ständiger Gefahr schafft.
Laut den Aussagen von Al-Samiri sieht er fast jede Woche eine Kobra, neben vielen Skorpionen und Spinnen. Der Vertriebene fügt hinzu, dass er jeden Tag gezwungen ist, einige dieser giftigen Tiere zu töten, um die Sicherheit seiner Familie zu gewährleisten. Diese Situation verschlechtert die ohnehin schwierigen Lebensbedingungen in den Lagern für Vertriebene weiter, wo die grundlegende Infrastruktur knapp ist und der Zugang zu Gesundheitsversorgung begrenzt ist.




