Der Präsident des Obersten Wahlgerichts (TSE), Minister Nunes Marques, erklärte am Freitag (4.), dass die Wahljustiz keine Gewinner wählt, nicht in die Volkswahl eingreift und keine Präferenz für keine Kandidatur hat. Die Erklärung wurde während einer Zeremonie am TSE abgegeben, bei der der Minister erklärte, dass die brasilianischen Institutionen sich der Volkssouveränität beugen müssen.
Während der Veranstaltung erklärte Nunes Marques, dass die Wahljustiz dafür sorgen wird, dass jeder Wähler die Richtung des Landes in den nächsten vier Jahren bestimmen kann. Die Erklärung erfolgt angesichts einer Krise im Obersten Bundesgericht (STF), an der die Minister André Mendonça und Alexandre de Moraes beteiligt sind.
Die Zeremonie markierte die digitale Unterzeichnung und Versiegelung der Wahlsysteme. Während der Veranstaltung schloss das TSE auch die Kompilierung der Wahlwerbesendungen ab, einen Schritt, bei dem die Codes und weitere Komponenten zusammengestellt werden, die zur Erstellung der Versionen der Systeme erforderlich sind, die bei den Wahlen verwendet werden.
Das Versiegelungsverfahren ist Teil der Vorbereitungsschritte für die nächsten Wahlen, mit dem Ziel, die Sicherheit und Integrität der Systeme zu gewährleisten, die im brasilianischen Wahlprozess verwendet werden.




