Das Heiligtum von Fatima hat öffentlich seine Ablehnung der Tourismussteuer von zwei Euro pro Übernachtung zum Ausdruck gebracht, die der Stadtrat von Ourém einführen möchte. Die Maßnahme soll ab 2027 in Kraft treten.
Trotz seiner ablehnenden Haltung gegenüber der Steuer hat das Heiligtum klargestellt, dass es nicht beabsichtigt, die kostenlosen Toiletten oder Parkplätze zu schließen, die es Tausenden von Pilgern und Besuchern zur Verfügung stellt. Diese Infrastrukturen werden weiterhin normal betrieben.
Die Entscheidung des Stadtrats von Ourém, diese Steuer zu erheben, stellt einen Versuch dar, den Touristenstrom im Fatimer Gebiet zu kontrollieren, einer der wichtigsten religiösen Zonen Portugals, die jährlich Millionen von Besuchern empfängt. Das Heiligtum als für den religiösen Komplex verantwortliche Einrichtung hat seinen Unmut über die Maßnahme zum Ausdruck gebracht, ohne jedoch direkte Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen.



