Sechzehn brasilianische Bundesstaaten sowie der Bundessdistrikt haben bereits Informationen an das Ministerium für Umwelt und Klimawandel übermittelt, um prioritäre Gebiete für Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen gegen Waldbrände zu kartieren. Das Ziel ist die Erstellung eines integrierten Präventionsplans zur Bewältigung der Trockenzeit, in der Waldbrände tendenziell zunehmen.
Die Intensivierung von Waldbränden steht in direktem Zusammenhang mit dem Eintreffen des El Niño-Phänomens. Das Klimamuster verändert die atmosphärischen Bedingungen und trägt zur Verlängerung der Trockenzeit in verschiedenen Regionen Brasiliens bei.
Am Donnerstag teilte die der UNO angeschlossene Weltorganisation für Meteorologie mit, dass El Niño „fest etabliert" sei und seine Auswirkungen in den kommenden Monaten verstärken werde. Das Phänomen soll eine „sehr starke" Intensität erreichen, mit einer Wahrscheinlichkeit von „nahezu 100 %", bis Februar 2027 anzudauern.




