Eine Studie der Behavioural Insights Unit der Católica Lisbon School of Business & Economics, durchgeführt in Partnerschaft mit Bolt, zeigt, dass 78% der portugiesischen Jugendlichen zwischen 18 und 29 Jahren die hohen Kosten rund um das Auto als Hauptgrund angeben, kein eigenes Fahrzeug haben zu wollen. Die im Juni 2026 unter 1.000 Einwohnern Portugals durchgeführte Studie zeigt, dass nur 27% der Jugendlichen den Besitz eines Autos mit Unabhängigkeit verbinden, während 38% der Meinung sind, dass wahre Freiheit in finanzieller Stabilität liegt.
Die Schwierigkeit, einen Parkplatz zu finden (43%), und Umweltbedenken (27%) sind ebenfalls Faktoren, die diesen Wandel beeinflussen, aber das finanzielle Gewicht bleibt das stärkste Argument. João Pedro Paz, Project Manager der Behavioural Insights Unit der Católica Lisbon, betont, dass diese Generation Bequemlichkeit, Flexibilität und Zugang zu verschiedenen Transportmöglichkeiten immer mehr schätzt, ohne das finanzielle Gewicht, das der Besitz eines Fahrzeugs mit sich bringt.
Im Alltag bewegen sich 61% der Jugendlichen täglich zu Fuß fort und 50% nutzen täglich öffentliche Verkehrsmittel, während 24% wöchentlich TVDE-Dienste nutzen. Etwa 62% der Befragten geben zu, dass Lösungen für geteilte Mobilität den Bedarf verringern, ein eigenes Auto zu kaufen, und 41% bevorzugen Zugang zu verschiedenen Transportmöglichkeiten anstatt ein eigenes Fahrzeug zu besitzen.
Mário de Morais, Generaldirektor von Bolt Portugal, vertritt die Ansicht, dass die Ergebnisse als Warnsignal für diejenigen dienen sollten, die Mobilitätspolitiken in den Städten gestalten. Der Verantwortliche erklärt, dass die Jugendlichen




