Die Autorität für Lebensmittelsicherheit und Wirtschaft (ASAE) führte gemeinsam mit der portugiesischen Marine und der Seepolizei in der Algarve-Region eine Operation im Rahmen der sogenannten „Pescado Seguro" durch, die auf die Überprüfung der Zubereitungs-, Verarbeitungs- und Verpackungsbedingungen von Fisch auf Schleppnetz-Fabrikschiffen abzielte, die auf hoher See operierten.
Neun gewerbliche Fischereifahrzeuge wurden kontrolliert, wobei zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen fehlender Hygienevorschriften eingeleitet wurden. Während der Maßnahmen wurden die Genehmigungsvorschriften, die Arbeits- und Organisationsbedingungen der Verarbeitungsbereiche, die Konservierung und Lagerung der Produkte in den Kühleinheiten an Bord, das für die Handhabung von Fisch und Schalentieren verwendete Material, der allgemeine Zustand der Schiffe, die Ausbildung der Betreiber sowie die Umsetzung von Selbstkontrollsystemen auf Basis der HACCP-Grundsätze überprüft.
An der Operation waren zwölf ASAE-Inspektoren, elf Angehörige der portugiesischen Marine und fünf Beamte der Seepolizei beteiligt, in einem gemeinsamen Einsatz, der die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und die koordinierte Einsatzfähigkeit bei der Überwachung der Fischereitätigkeit stärkt.
Die ASAE kündigte an, dass sie im Rahmen ihrer Zuständigkeiten weiterhin Kontrollmaßnahmen im gesamten nationalen Hoheitsgebiet entwickeln wird, um die Lebensmittelsicherheit und die öffentliche Gesundheit der Verbraucher zu gewährleisten.




