Der US-Außenminister Marco Rubio kündigte an, dass er in mindestens drei verbündete Länder der USA in Südamerika in der nächsten Woche reisen wird. Die Reise findet statt, nachdem Rubio eine öffentliche Verteidigung dessen vorgenommen hatte, was er als „Vorherrschaft über die Amerika" seitens der amerikanischen Regierung bezeichnete. Das vollständige Reiserprogramm wurde noch nicht veröffentlicht, aber bekannt ist, dass der Außenminister Länder besuchen wird, die enge Beziehungen mit Washington unterhalten. Der Besuch repräsentiert ein Bemühen der amerikanischen Diplomatie, Partnerschaften in der südamerikanischen Region zu stärken.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Rubio eine entschiedenere Haltung der Vereinigten Staaten gegenüber Lateinamerika vertritt und verteidigt, dass die amerikanische Regierung eine größere Einflussnahme auf die Länder der Region anstreben sollte. Die Reise findet in einem Moment der geopolitischen Neuordnung in Südamerika statt, mit dem Aufstieg von Regierungen mit verschiedenen politischen Ausrichtungen in verschiedenen Ländern der Region.
Die Verteidigung der „Vorherrschaft über die Amerika" durch Rubio hat Reaktionen in verschiedenen südamerikanischen Ländern hervorgerufen, die die Vereinbarkeit dieser Position mit den Grundsätzen der Souveränität und Nichtintervention, die traditionell die internationalen Beziehungen in der Region leiten, in Frage stellen.




