Der Kandidat für das Amt des Staatsabgeordneten Renato Machado (PT) hat seine Kandidatur von der Wahlrechtsstaatsanwaltschaft angefochten bekommen, die ihn verdächtigt, eine kriminelle Organisation in Maricá in der Metropolregion Rio anzuführen. Seiner Aussage zufolge sei er „Anführer der politischen Kerngruppe und intellektueller Urheber" der Struktur, die politische, finanzielle und kriegerische Dominanz in der Gemeinde ausüben würde. Die untersuchten illegalen Aktivitäten umfassen illegales Glücksspiel, Drogenhandel und milizähnliches Vorgehen.
Die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft stützt sich auf Erkenntnisse aus einem von der Zivilpolizei in Zusammenarbeit mit der Sonderermittlungsgruppe zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens (GAECO/RJ) geführten polizeilichen Ermittlungsverfahren. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass die untersuchte Organisation enge Verbindungen zu einer vermuteten „Narcomiliz" in der Region unterhält.
Die Narcomiliz soll von Rodrigo José Barbosa da Silva angeführt werden, bekannt als „Rodrigo Negão", der in der Klage als wichtigster Verbündeter von Renato Machado genannt wird. Der Verdächtige wird als „bewaffneter Arm" des PT-Kandidaten beschrieben, was auf eine vermutliche Aufgabenverteilung zwischen der politischen Führung und der Gewaltstruktur der Organisation hindeutet.




