Mitten in der Ceuta-Krise sucht Marokko nach Alternativen zu Spanien, um nach Europa zu gelangen, und Portugal taucht als möglicher Weg durch ein neues „elektrisches Tor" auf. Diese Stromverbindung würde dem nordafrikanischen Land ermöglichen, seine Zufahrtsrouten zum europäischen Kontinent zu diversifizieren.
Die portugiesische Regierung erklärte im August, dass sich die Verbindung in einer „Bewertungsphase und nicht in einer Investitionsentscheidungsphase" befindet. Diese Unterscheidung zeigt, dass das Projekt noch nicht über vorläufige Machbarkeitsstudien hinausgegangen ist.
Die Realisierung des Projekts hängt von der Erlangung europäischer oder privater Finanzierung ab. Ohne diese finanzielle Garantie wird die Verbindung nicht vorangetrieben, was die Möglichkeiten Marokkos einschränkt, diese alternative Route kurzfristig zu nutzen.



