Das US-Verteidigungsministerium hat Werbetracker auf seinen Websites deaktiviert, nachdem Berichte zeigten, dass von der Werbeindustrie gesammelte Daten zur Identifizierung des Standorts amerikanischer Militärkräfte im Nahen Osten verwendet wurden.
Die Entscheidung ergab sich aus journalistischen Untersuchungen, die aufzeigten, dass sensible Standortinformationen durch digitale Tracking-Technologien auf militärischen Websites offengelegt wurden.
Die amerikanischen Militärbehörden erkannten an, dass die Offenlegung von Standortdaten durch digitale Werbeplattformen ein erhebliches Risiko für die Sicherheit des Personals und der Militäroperationen in der Region darstellte.
Experten für digitale Sicherheit hatten gewarnt, dass die Kombination von Werbedaten mit Standortinformationen es Feinden ermöglichen könnte, Truppenbewegungen und -positionen zu identifizieren, was eine schwerwiegende Schwachstelle für die Streitkräfte darstellt.



