Die azoreanischen Kommunen setzen sich dafür ein, dass sie im Voraus wissen müssen, mit welchen europäischen Fördermitteln sie rechnen können, um Prioritäten zu setzen und Projekte vorzubereiten. Diese Position wurde von Élia Ascensão, Jorge Carvalho und Olavo Câmara während einer in Santa Cruz durchgeführten Debatte geäußert, bei der die Frage der europäischen Förderung für die Azoren erörtert wurde.
Die drei Kommunalpolitiker wurden von Ricardo Miguel Oliveira, Generaldirektor für Redaktion der EDN und Direktor des DIÁRIO, zum Anteil der europäischen Fonds an den kommunalen Haushalten befragt.
Die Kommunalpolitiker nannten den Mangel an Größenordnung, technischen Ressourcen und Vorhersehbarkeit als Haupthindernisse für die effiziente Nutzung der europäischen Mittel. Diese Schwierigkeiten begrenzen die Fähigkeit der Kommunen, von der Europäischen Union finanzierte Projekte zu planen und umzusetzen.
Die Debatte verdeutlichte die Notwendigkeit größerer Klarheit und Sicherheit seitens der azoreanischen Kommunen bezüglich der verfügbaren europäischen Fördermittel, um eine bessere strategische Planung der Gemeinden zu ermöglichen.



