Die Europaabgeordnete Carla Tavares warnte vor dem Risiko der Zentralisierung der europäischen Fonds und äußerte Besorgnis über die Konzentration von Entscheidungen und Ressourcen auf zentraler Ebene. Ihre Erklärungen erfolgten im Kontext der Debatte über die Verwaltung und Verteilung der Gemeinschaftsmittel.
Tavares fordert eine stärkere Einbindung der Regionen und Gemeinden in die Verwaltung der Fonds und vertritt die Ansicht, dass lokale Stellen eine aktivere Rolle bei den Entscheidungen spielen sollten, die ihre Gebiete betreffen. Die Europaabgeordnete argumentiert, dass die Dezentralisierung bei der Verwaltung der Fonds zu einer effektiveren und an die spezifischen Bedürfnisse jeder Region angepassten Verwendung beitragen kann.
Diese Position von Carla Tavares fügt sich in die breitere Debatte über die Governance der europäischen Fonds und die Art und Weise ein, wie diese von den Mitgliedstaaten verteilt werden. Die Europaabgeordnete betont die Bedeutung sicherzustellen, dass lokale Gemeinschaften in den Entscheidungen, die die Entwicklung ihrer Gebiete betreffen, eine Stimme haben.



