Die Isländer stimmten in einem Referendum gegen neue Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union, was die EU dazu veranlasste, dieses Hindernis in ihrem Erweiterungsprozess zu überwinden zu versuchen. Hochrangige europäische Amtsträger spielen die negativen Auswirkungen dieses Ergebnisses herunter und versuchen, die übrigen Kandidatenländer zu beruhigen.
Die Minister für europäische Angelegenheiten treffen sich in Dublin, um genau den Schwung der Erweiterung für die Kandidatenländer aufrechtzuerhalten. Dieses Treffen findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die EU versucht zu demonstrieren, dass das isländische Ergebnis die Zukunft des Erweiterungsprozesses des Blocks nicht gefährdet.
Das isländische Referendum stellt einen Rückschlag für die europäischen Ambitionen Islands dar, das zuvor bereits Beitrittsverhandlungen aufgenommen hatte. Die europäischen Behörden wollen jedoch die Botschaft vermitteln, dass dieses Ergebnis die generelle Kontinuität des Erweiterungsprozesses der EU nicht beeinträchtigt.




