Die Jüdische Föderation Brasiliens startete am Mittwoch (1) das Projekt „Den Antisemitismus entschlüsseln", eine Initiative zur Identifizierung und Bekämpfung von Hassreden gegen Juden im Land. Die Aktion umfasst einen Atlas und eine Plattform zur Kartierung antisemitischer Manifestationen.
Dem Jahresbericht über Antisemitismus in Brasilien 2025 zufolge gab es einen Anstieg von 149% bei den Registrierungen von Antisemitismus im Vergleich zu 2022, als 397 Fälle erfasst wurden. Die Erhebung zeigt, dass 80,9% der erfassten Vorfälle auf digitalen Plattformen auftraten.
Das Monitoring identifizierte 115.970 als antisemitisch eingestufte Erwähnungen mit einer potenziellen Reichweite von schätzungsweise 66 Millionen Menschen. Die Konzentration der Fälle in der digitalen Umgebung war einer der Faktoren, die die Schaffung des neuen Projekts durch die Organisation motiviert haben.
Die Jüdische Föderation Brasiliens vertritt die Ansicht, dass das Werkzeug angesichts des Szenarios des Wachstums von Hassreden gegen




