Portugal hat die Fristen für die Umsetzung von zwei europäischen Richtlinien bereits nicht eingehalten. Die portugiesische Regierung hatte bis zum 31. Juni Zeit, um die Richtlinie zur Förderung der Reparatur von Waren umzusetzen, eine Frist, die bereits überschritten wurde. Auch die Richtlinie, die Verbraucher mit klareren Informationen über die Nachhaltigkeit von Produkten ausstatten soll, hätte bis zum 27. März umgesetzt werden müssen, was ebenfalls abgelaufen ist.
Die Richtlinie zum Recht auf Reparatur zielt darauf ab, das Leben der Verbraucher zu erleichtern, indem sie diese dazu ermutigt, sich für die Reparatur von Waren statt für den Ersatz durch neue Produkte zu entscheiden. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Abfall zu reduzieren und eine stärker zirkuläre Wirtschaft in der Europäischen Union zu fördern.
Was die Richtlinie zur Bekämpfung von Greenwashing betrifft, so zielt diese darauf ab, Verbraucher mit klareren und zuverlässigeren Informationen über die Nachhaltigkeit der von ihnen erworbenen Produkte auszustatten, um informiertere Entscheidungen zu ermöglichen und sie vor irreführenden Umweltbehauptungen zu schützen.
Die portugiesische Regierung steht nun vor der Herausforderung, diese europäischen Richtlinien verspätet umzusetzen, was zu Sanktionen oder Vertragsverletzungsverfahren durch die Europäische Kommission führen kann.



