Amnestie International warf Israel vor, den Annexionsprozess des Westjordanlands durch neue Landenteignungsanordnungen in Dschenin und anderen Gebieten des palästinensischen Territoriums zu beschleunigen.
Die Menschenrechtsorganisation verurteilt, dass diese Landenteignungen angeblich darauf abzielen, die israelischen Siedlungen auszuweiten und das von den Palästinensern kontrollierte Territorium weiter zu fragmentieren.
Nach Angaben von Amnestie umfassen die Maßnahmen Gebiete, die unter der Verwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde stehen, was die humanitäre und politische Lage in der Region verschlechtert.
Die Anschuldigung erfolgt im Kontext wachsender Besorgnisse über die Fortsetzung der israelischen Siedlungserweiterung im Westjordanland, einem seit 1967 besetzten Territorium.



