Der Stadtrat von Caminha entwickelt ein Projekt zur Installation eines Videoüberwachungssystems im historischen Zentrum der Stadt. Die Ankündigung erfolgte durch die Präsidentin des Stadtrates, Liliana Silva, während einer Sitzung des Gemeindevorstands, im Anschluss an Bedenken, die aufgrund mehrerer Gewalt- und Vandalismusvorfälle während der Badesaison geäußert wurden.
Zu den von der Kommunalpolitikerin angeführten Vorfällen gehören Körperverletzungen, Sachbeschädigungen an privatem Eigentum, die Zerstörung von Stadtmöbeln und Vandalismusakte an öffentlichen Orten. Diese Situationen haben Besorgnis bei Anwohnern, Geschäftsinhabern und Besuchern der Stadt ausgelöst.
Die Absicht der Gemeinde ist, dass das Videoüberwachungssystem vor dem Sommer 2027 installiert und betriebsbereit sein soll. Liliana Silva betonte jedoch, dass die Videoüberwachung für sich genommen keine Lösung zur Beseitigung rechtswidriger oder unangemessener Verhaltensweisen darstellt, sah jedoch vor, dass sie eine wichtige Rolle bei der Prävention und Abschreckung spielen könnte.
Zusätzlich zur möglichen Abschreckung von Vandalismus und anderen Straftaten soll das System den Behörden ein zusätzliches Instrument zur Identifizierung von Verantwortlichen und zur Unterstützung bei der Aufklärung der Vorfälle bieten.




