Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wies kategorisch zurück, dass Marokko den Einzug Zehntausender Menschen in Ceuta geplant oder erleichtert hat, was einem Polizeibericht widerspricht, der auf eine mögliche Zusammenarbeit der marokkanischen Grenztruppen bei der Migrationskrise hindeutet.
Sánchez räumte jedoch ein, dass die marokkanischen Behörden die Durchreise von Personen während eines Zeitraums von zehn Stunden erlaubten, was zum massiven Einzug von Migranten in die spanische Stadt beigetragen haben dürfte.
Die Krise in Ceuta ereignete sich, als Zehntausende Menschen unerwartet die Grenze überquerten und eine humanitäre und diplomatische Notlage zwischen Spanien und Marokko schufen. Der Polizeibericht deutet darauf hin, dass die marokkanischen Sicherheitskräfte den Zustrom von Migranten während dieses Zeitraums möglicherweise erleichtert oder zumindest nicht verhindert haben.



