Cayetano Martínez de Irujo erschien in der Sendung 'Todo es mentira', wo er sich öffentlich anbot, der Regierung bei der Lösung der Situation in Ceuta zu helfen. Der spanische Adelige, Sohn der Herzogin von Alba, bat darum, seine Vorschläge persönlich der Exekutive vorstellen zu dürfen.
Während seines Auftritts verriet Martínez de Irujo, dass er bereits Zugang zur Telefonnummer des Premierministers Pedro Sánchez hatte. Er erklärte jedoch, diesen Kontakt nach dem Pegasus-Fall verloren zu haben, einem Skandal im Zusammenhang mit der Überwachungssoftware.
Das Angebot des Adeligen, in die Ceuta-Krise einzugreifen, wurde als eine Art Kriegserklärung interpretiert, so die Überschrift des Artikels selbst. Ceuta ist eine spanische Stadt in Nordafrika, die im Mittelpunkt von Migrationsspannungen steht.
Die Sendung 'Todo es mentira' diente somit als Plattform für diesen unerwarteten Vorschlag von Cayetano Martínez de Irujo, der sich als Vermittler bei der Lösung der Krise positionieren wollte und der spanischen Regierung seine Dienste anbot.
